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Seminare seit Mai

03.11.2014

Nicht alle geplanten Seminare konnten wir durchführen.

Ein Seminar mit dem Titel "Arbeiterbewegung und Erster Weltkrieg" und das zweite Seminar zur "Einführung in die Marxistische Philosophie" mussten ausfallen, weil nicht genügend Anmeldungen vorlagen.

Erstmals nach längerer Zeit ist es uns aber gelungen, wieder einen Wochenlehrgang durchzuführen. Diesmal ging es im Mai um eine Einführung in die politische Ökonomie. Auch hier war die Teilnehmerzahl mit sechs Genossen sicher nicht zufriedenstellend. Es hat sich aber gezeigt, dass die Möglichkeit für ausführliche Debatten und intensives Studium, die eine ganze Woche gemeinsamer Arbeit bietet, ein lohnender Gewinn ist. Wenn es möglich ist, werden wir dieses Angebot im nächsten Jahr gerne wiederholen.

Schwach besucht war auch das Seminar zur Queer Politik, das wir im September zusammen mit der Kommission DKP-Queer angeboten haben. In einem Bericht zum Seminar schrieb Marcel de Jong:

"Zu Beginn stellte Thomas Knecht das Buch von Heinz-Jürgen Voß "Geschlecht - wider die Natürlichkeit" vor. Danach wurde darüber konstruktiv diskutiert. Es wurde festgestellt, dass man in einer langen Diskussion über Geschlecht oder Geschlechter zu dem Punkt kommen kann, dass dieses Thema genauso künstlich konstruiert ist, wie das heute allgemein als "no go" angesehene Thema "Rasse". Wir als Kommunistinnen und Kommunisten sollten dieses Thema nicht aus der Perspektive des Biologen, sondern aus gesellschaftlicher Sicht sehen!"

Das Ziel, die lohnenswerte Diskussion über die Arbeitsinhalte der Kommission in die ganze Partei zu tragen, bleibt aber angesichts der Teilnahme weiter eine Aufgabe.

Gut besucht waren dagegen unsere beiden Seminare im Oktober: Eine konzeptionelle Neuerung bot das Seminar über "Antimonopolistische Demokratie, die Dialektik von Reform und Revolution und die Übergänge zum Sozialismus". Bewusst haben wir in diesem Seminar mit einer Referentin und Referenten, die unterschiedliche Positionen vertreten, auf die Fähigkeit zur kontroversen, aber konstruktiven Debatte gesetzt. Und siehe da: Auch dazu sind wir in unserer Partei in der Lage!

Ende Oktober ging es dann zusammen mit Wera Richter und Patrik Köbele um die Organisationspolitik in Kreis und Gruppe. Schon in ihren Referaten wurde die Bedeutung der Organisiertheit für unseren Kampf deutlich herausgestellt. Die Arbeit mit dem in die Jahre gekommenen "Leitfaden für die Gruppenarbeit" bot im Anschluss Gelegenheit, die Organisationsarbeit im Hinblick auf die Anforderungen vor Ort und die konkreten Erfahrungen der teilnehmenden Genossinnen und Genossen zu diskutieren.

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