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Unsere Programmplanung für 2014

28.09.2013

In unserem Parteiprogramm wird der Abschnitt über das innerparteiliche Leben mit der Feststellung eingeleitet, dass die "Gemeinsamkeit der Weltanschauung und der politischen Ziele" die Voraussetzung dafür schafft, "dass sich die DKP als eine einheitliche und solidarisch handelnde Kampfgemeinschaft von Gleichgesinnten entwickelt". Aktuell besteht mehr als genug Anlass für uns alle, diese Passage unseres Programms erneut zu lesen und sie ernst zu nehmen!

Aber Einheitlichkeit und Gemeinsamkeit der Weltanschauung entstehen nicht von alleine sondern müssen stets und immer wieder aktiv erarbeitet werden. Auch hierzu dient unsere marxistische Bildungsarbeit und hierzu ist sie unverzichtbar. Die Leitung der KLS ist überzeugt, dass es gelingen muss, diese Aufgabe zu erfüllen, um unsere Partei für die Zukunft zu erhalten!

Wer diese Einschätzung nicht teilt, der ist gerne aufgerufen, Mitglieder der Schulleitung oder andere Genossinnen und Genossen hierzu zu einer Mitgliederversammlung seiner Grundorganisation einzuladen um darüber zu diskutieren. Wir werden dem - so unsere Möglichkeiten es zulassen - gerne nachkommen.

Genossinnen und Genossen, die diese Einschätzung teilen, (und wir sind sicher, dass sie die überwältigende Mehrheit unserer Partei ausmachen) sind jedoch aufgefordert, auch durch ihre Teilnahme an Seminaren und Lehrgängen der Karl-Liebknecht-Schule zum Gelingen dieser Aufgabe beizutragen.

Für das Jahr 2014 planen wir deshalb ein deutlich ausgebautes Angebot an Veranstaltungen.

Grundlagen
Rückgrat der marxistischen Bildung bleiben dabei Einführungen in die "drei Quellen und drei Bestandteile" des Marxismus: Die materialistische Philosophie, die politische Ökonomie und die Lehre vom Klassenkampf als Kernbegriff unseres Politikverständnisses. Für die Einführung in die politische Ökonomie haben wir uns vorgenommen, hierbei erneut die Form eines Wochenlehrgangs anzubieten und hoffen, dass dies durch die Partei angenommen wird. Die beiden anderen Grundlagenbereiche wollen wir jeweils als Teil 1 und Teil 2 in je zwei Wochenendseminaren angehen.

Politik
Über die Grundlagen hinaus sind fünf Seminare zu politischen Themen geplant: Im Vorfeld der Europawahl soll ein Seminar zum "Imperialismus in Europa" die theoretische Basis unseres Eingreifens erarbeiten. Die Diskussionen der
DKP-queer Kommission des Parteivorstandes, beschäftigen sich mit unserem klassenmäßigen Verständnis, was die freie Entfaltung von Geschlecht und Sexualität und die Selbstbestimmung der Lebens- und Liebensweise als Bestandteil der "allseitigen Entwicklung von Persönlichkeit" bedeutet. Diese Debatten stärker in der Gesamtheit unserer Partei ankommen zu lassen, dazu soll ein weiteres Wochenendseminar beitragen. Auch hier wird es darauf ankommen, Genossinnen und Genossen unserer Partei, die in diese Debatten bisher nicht oder wenig eingebunden sind, zur Teilnahme zu gewinnen. Ein drittes Seminar soll sich mit der Erscheinung der sogenannten "Antideutschen" beschäftigen und unsere Fähigkeit stärken, mit dieser neokonservativen Bewegung umzugehen. Die Debatte um den Begriff der antimonopolistischen Demokratie wollen wir in einem vierten Seminar aufgreifen. Wir wollen hier das Experiment wagen, Vertreter unterschiedlicher Positionen als Referentinnen oder Referenten zu gewinnen und sind zuversichtlich, mit diesem Seminar einen Beitrag zu leisten, der zeigt, dass wir in unserer Partei Debatten konstruktiv führen können. Und wenn die Kraft reicht, möchten wir in einem fünften Seminar in diesem Block unseren Beitrag zum vom Parteitag beschlossenen Schwerpunkt der Kommunalpolitik leisten. Es soll sich mit der Wohnungspolitik, mit Mieten und mit Leben in der Stadt beschäftigen.

Geschichte
Zwei Seminare wollen wir im kommenden Jahr im Themenbereich "Geschichte" anbieten: Der hundertste Jahrestag des Beginns des ersten Weltkriegs bietet den konkreten Anlass für ein Seminar, das sich mit der marxistischen Aufarbeitung dieses Datums beschäftigt. Ein zweites Seminar soll Wissen über die Geschichte der kommunistischen Bewegung in Deutschland vermitteln.

Kunst und Kultur
Um unsere Beschäftigung mit Kunst und Kultur anzuregen, wollen wir eine Reihe von Tagesseminaren zur Bildenden Kunst, zur Musik und zur Literatur anbieten und diese Reihe mit einem Wochenendseminar zur Kultur im Imperialismus abrunden.

Parteipraxis
Und schließlich wollen wir mit zwei Seminaren die konkrete Arbeit der Gruppen und Kreise vor Ort unterstützen: Eines soll sich mit der Öffentlichkeitsarbeit, ein zweites mit der Organisationsarbeit in den Grundorganisationen beschäftigen. Beide Seminare sollen praxisorientiert nützliches Wissen vermitteln und den Erfahrungsaustausch anregen.

Wie Ihr seht, ist unsere Programmplanung für das nächste Jahr ambitioniert. Im Vergleich zu 2013 ist die Zahl der Veranstaltungen mehr als verdreifacht. An der genaueren Planung, der Festlegung der Termine und der Referentinnen/Referenten arbeiten wir noch.

Als Karl-Liebknecht-Schule sind wir zuversichtlich, wir werden den organisatorischen Rahmen und auch die Gewinnung von Referentinnen und Referenten leisten können. Die Partei als Ganzes, der Parteivorstand, die Bezirks- und Landesorganisationen, die Kreise und Gruppen und die Genossinnen und Genossen haben die Verantwortung, die Veranstaltungen dadurch abzusichern, dass ausreichend Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewonnen werden!

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